Die Auswahl einer Raupen-Bodenfräse für enge Rebzeilen beginnt mit dem kleinsten Freiraum, den die gesamte Maschine passieren muss. Vergleichen Sie die Außenmaße der Raupenmaschine und die Arbeitsbreite der Fräse getrennt. Einfahrten, Tore, Wendeflächen und Hindernisse bestimmen, ob die Ausstattung passt.

Dieser Leitfaden richtet sich an Weinbaubetriebe und Käufer, die den Boden zwischen den Rebzeilen bearbeiten möchten. Genaue Maße machen die Modellauswahl vor der Angebotsanfrage konkreter.
Den Weinberg vor dem Maschinenvergleich vermessen
Erfassen Sie die engsten Stellen statt nur den mittleren Reihenabstand. Messen Sie den freien Abstand zwischen Hindernissen am Boden und prüfen Sie auch höhere Stellen, an denen Äste, Drähte, Pfosten oder Bewässerungsleitungen den Weg verengen.
Freiraum in der Rebzeile
Messen Sie den kleinsten Abstand zwischen Rebstöcken, Gerüstpfosten und festen Einbauten. Notieren Sie jede Engstelle.
Vorgewende und Platz zum Wenden
Prüfen Sie am Reihenende, ob die Maschine wie geplant wenden kann oder zusätzlichen Rangierraum benötigt.
Zugangsweg
Messen Sie Tore, Rampen und den Weg vom Anhänger zur Parzelle. Die engste Stelle bestimmt die nutzbare Durchfahrt.
Untergrund und Hindernisse
Dokumentieren Sie Quergefälle, weiche Stellen, Entwässerungsgräben, Bewässerungsrohre und freiliegende Wurzeln, die Fahrt oder Bodenbearbeitung beeinflussen.
Arbeitsbreite und Maschinenbreite getrennt prüfen
Die Arbeitsbreite beschreibt den Bodenstreifen, den das Anbaugerät bearbeitet. Die Gesamtbreite der Raupenmaschine, der Freiraum am Laufwerk und der Platzbedarf beim Wenden sind eigene Maße.
Die MERI-Mehrzweckbaureihe nennt 800 mm Arbeitsbreite für die Standardplattform ME-RT und 900 mm Fräsbreite für die ME-RT PRO. Beide Werte beschreiben die Arbeitsbreite des Anbaugeräts. Lassen Sie sich die vollständigen Außenmaße der bestellten Ausstattung bestätigen und vergleichen Sie sie mit den engsten Stellen vor Ort.
Vergleichen Sie bei allen Herstellern jeweils dieselben Maße. Stellen Sie die Arbeitsbreite des Anbaugeräts der Arbeitsbreite gegenüber und vergleichen Sie die Gesamtbreiten separat.
Die Maschine auf die Bodenarbeit abstimmen
Klären Sie, ob das Gerät zwischen den Reihen einen Streifen zur Beikrautregulierung bearbeiten, oberflächliche Erntereste einarbeiten oder den Boden für den nächsten Arbeitsgang vorbereiten soll. Beschreiben Sie Boden, gewünschtes Ergebnis sowie Wurzelbereiche und Tropfleitungen, die geschützt werden müssen. Beachten Sie die Betriebsanleitung der konkreten Ausstattung.
Checkliste vor der Angebotsanfrage
- Engste Rebzeile, Vorgewende, Tor und Transportweg vermessen.
- Feste Hindernisse am Boden und oberhalb der Maschine markieren.
- Aufgabe der Bodenbearbeitung und gewünschtes Ergebnis festlegen.
- Arbeitsbreite des Geräts und Außenmaße der kompletten Maschine getrennt erfassen.
- Vollständige Abmessungen und Ausstattungsdetails schriftlich anfragen.
- Eignung und Betriebsgrenzen vor der Bestellung mit dem Lieferanten klären.
Häufige Fragen
Entspricht die Fräsbreite der Maschinenbreite?
Die Arbeitsbreite beschreibt den von der Fräse bearbeiteten Streifen. Fragen Sie die Außenmaße der kompletten Maschine separat an.
Passt eine Raupen-Bodenfräse in meine Rebzeilen?
Das hängt von der engsten Stelle, den Maschinenmaßen, dem Vorgewende, den Hindernissen und der genauen Ausstattung ab. Vermessen Sie den Standort und klären Sie die Maße mit dem Lieferanten.
Welche Angaben braucht MERI für eine Empfehlung?
Senden Sie Mindestmaße von Reihe und Zufahrt, Fotos der Engstellen, Angaben zur Bodenbearbeitung und zum typischen Untergrund sowie Hinweise auf empfindliche Rebflächen.
MERI-Mehrzweckplattformen ansehen
Lesen Sie die Informationen zur MERI-Mehrzweckplattform. Senden Sie dann Reihenmaße, Fotos der Engstellen und Angaben zur geplanten Bodenarbeit, damit die passende Ausstattung geprüft werden kann.