Ein Händlertag ist eine kontrollierte Maschinenvorführung. Planen Sie gemeinsam, wer teilnimmt, wie das Gelände geprüft wird, wie Personen und Fahrzeuge geführt werden und was bei Wetteränderungen passiert. Klären Sie außerdem Transport, Bedienpersonal, Maschinenzustand, Sperrbereiche und Notfallmaßnahmen.
Konkrete Empfehlung
Wählen Sie ein Gelände mit typischen, gut beherrschbaren Bedingungen. Benennen Sie eine Veranstaltungsleitung, eine Sicherheitsleitung, geschulte Bediener und Ansprechpersonen für die Gäste. Führen Sie klar bezeichnete Konfigurationen innerhalb der zulässigen Betriebsgrenzen vor. Dokumentieren Sie die Bedingungen zu jedem Ergebnis, holen Sie die Einwilligung für Aufnahmen ein und nutzen Sie für die Nachbereitung den bestehenden Anfrageprozess.

Planungsrahmen
| Bereich | Anforderung |
|---|---|
| Teilnehmende | Käuferrollen, Anwendungen, Anmeldung und Stand der Kaufentscheidung |
| Gelände | Zufahrt, Parkplätze, Gefälle, Bewuchs, Gefahrenstellen und Ausweichplan bei schlechtem Wetter |
| Durchführung | Maschinen, Bedienpersonal, Prüfung, Kraftstoffversorgung oder Laden sowie Wartung |
| Sicherheit | Einweisung, Absperrungen, Sicherheitsbereiche, Not-Halt und Maßnahmenplan bei Zwischenfällen |
| Nachbereitung | Geländedaten, Fragen zur Modellauswahl, Einwilligung für Aufnahmen, Verantwortliche und nächster Termin |
Die richtigen Gäste einladen
Ordnen Sie Lohnunternehmen, Flächenverantwortliche, Händler und öffentliche Auftraggeber nach Einsatzbereichen. Erfassen Sie vorab die nötigen Angaben, um passende Vorführungen einzuplanen.
Gelände prüfen und einteilen
Richten Sie Zuschauer-, Einweisungs-, Maschinen-, Park- und Sperrbereiche ein. Wählen Sie Abschnitte mit realistischen Aufgaben, die sich nach Betriebsanleitung vorführen lassen.
Jede Maschine vorbereiten
Dokumentieren Sie Modell und Ausstattung, führen Sie die Prüfung vor dem Start durch und stellen Sie zugelassene Werkzeuge, Ersatzteile, Kraftstoff oder Lademöglichkeiten sowie Bergeausrüstung bereit.
Die Vorführung kontrolliert durchführen
Nur geschulte Bediener steuern die Maschinen. Erklären Sie den Not-Halt, halten Sie Gäste aus dem Arbeitsbereich fern und unterbrechen Sie die Vorführung bei Änderungen von Sicht, Wetter oder Bodenverhältnissen.
Ergebnisse korrekt dokumentieren
Nennen Sie Maschine, Bewuchs, Gefälle, Feuchtigkeit, Vorgehensweise und beobachtetes Ergebnis. Leiten Sie aus einer einzelnen Vorführung keine garantierte Leistung ab.
Konkrete Anfragen nachverfolgen
Erfassen Sie die Maße des Einsatzorts, den Bestimmungsort, den Stand der Kaufentscheidung und offene Fragen. Weisen Sie im normalen Angebotsformular- oder CRM-Prozess eine verantwortliche Person und eine Frist zu.
Arbeitsunterlagen
- Genauer Produktumfang, Zielgruppen und Einsatzorte sowie zuständige Verantwortliche.
- Nachweise zu Schulung, Service, Vorführung oder Beschaffung.
- Offene Risiken, Entscheidungen, Fristen und Ansprechpartner für dringende Fälle.
- Für verbindliche Konditionen eine schriftliche Vereinbarung oder ein schriftliches Angebot.
Weiterführende Informationen von MERI
Häufige Fragen für Käufer
Sichert dieser Leitfaden Händler- oder Vertragskonditionen zu?
Nein. Verbindliche Konditionen gehören in den unterzeichneten Vertrag, die Ausschreibung oder das datierte Angebot.
Kann eine Konfiguration alle Einsatzorte abdecken?
Das lässt sich erst nach Prüfung der einzelnen Standorttypen und der jeweils kompatiblen Ausstattung beurteilen.
Wie lässt sich der Fortschritt beurteilen?
Bewerten Sie konkrete Nachweise, objektive Entscheidungskriterien und dokumentierte Entscheidungen. Reine Aktivitätszahlen reichen dafür nicht aus.
Einen überprüfbaren Vertriebsplan aufstellen
Senden Sie uns Angaben zum Markt, zu den geplanten Einsatzorten oder zum Beschaffungsumfang zur Prüfung.
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