Der Austausch von vier separaten Steuermodulen gegen eine integrierte Einheit verändert den Aufbau eines ferngesteuerten Mähers. Diese Anleitung erklärt die MERI-Doppelmotorarchitektur, den gezeigten Sechsleiteranschluss an den Empfänger und die erforderlichen Prüfungen zur Abstimmung auf eine Maschine.
Ein integrierter Regler vereint die zwei Fahrmotor-Treiber, Signalumsetzung und Aktuatorsteuerung. Der Funkempfänger bleibt extern. Prüfen Sie Motortyp, Versorgung, Rückmeldungsanschlüsse und Empfängerbelegung vor dem Anschluss. Sowohl die 110A- als auch die 190A-Ausführung besitzen vergossene Elektronik und IP56-Schutz.

Welche Bauteile ersetzt die integrierte Einheit?
Separate Module
- Linker Fahrmotortreiber
- Rechter Fahrmotortreiber
- Signalumsetzer
- Aktuatorsteuerung
Integrierte Architektur
Eine Einheit vereint alle vier Steuermodule. Der externe Empfänger sendet die passenden Befehle an dieses integrierte Steuersystem.
So werden Fahrantrieb und Zusatzsteuerung zusammengeführt, während separate Boxen und Verbindungen zwischen Modulen entfallen.
Vergossene Elektronik und IP56-Schutz für den Feldeinsatz
Staub, Feuchtigkeit und Verunreinigungen gehören zum Alltag von Arbeitsmaschinen im Freien. Verguss und Abdichtung von MERI schützen die interne Elektronik und verringern verschmutzungsbedingte Ausfallrisiken. Beide Ausführungen mit 110A und 190A erreichen IP56.
Geschützte Schaltungen
Der Verguss bildet eine Schutzbarriere um empfindliche Elektronik.
Übersichtlichere Verkabelung
Weniger Verbindungen zwischen Modulen vereinfachen den Steuerungsaufbau.
Zentrale Funktionen
Fahrantrieb, Aktuator, Motorstart/-stopp und Beleuchtung sind in einer Steuerungsarchitektur vereint.
Hardware vor dem Verdrahten vorbereiten
- Ausführung bestimmen. Für die 110A-Ausführung sind 1600W und 230×112×72mm angegeben; für 190A sind es 2400W und 260×140×70mm. Vergleichen Sie das ausführungsspezifische Datenblatt.
- Beide Motoren dokumentieren. Spannung, Nennleistung, BLDC-Motortyp mit Rechteckkommutierung und Rückmeldungsanschlüsse bestätigen.
- Empfänger bestimmen. Typenschild, Ausgänge und vorhandene Kanalbelegung fotografieren.
- Zusatzfunktionen dokumentieren. Aktuator-, Motorfreigabe-/Start-Stopp- und Beleuchtungsstromkreise identifizieren.
- Versorgung abschalten. Befolgen Sie vor Arbeiten an Kabeln oder Steckverbindern die mitgelieferten Maschinenanweisungen.
Beide Datenblätter nennen 24–72V DC als kompatiblen Bereich. Verwenden Sie die tatsächlich gelieferte Reglerkonfiguration für die Maschine; Kabelfarben oder Steckerform reichen nicht als Identifizierung.
Sechsleiteranschluss an den Empfänger: Demonstration ansehen
Die folgenden Positionen beschreiben den Kabelsatz der MERI-Demonstration. Sie sind keine universelle Anschlussbelegung für alle Empfänger oder Regler.
| Position im Kabelsatz | Gezeigte Funktion |
|---|---|
| 1 und 3 | Fahrsignale; gezeigt ist der Anschluss an die Empfängerkanäle 1 und 2. |
| 5 | Elektrische Aktuatorsteuerung. |
| 6 | Motorstart/-stopp. |
| 7 | Beleuchtung. |
| 8 | Zusätzliches Aktuatorsignal; in diesem Aufbau ungenutzt. |
Position im Kabelsatz und Empfängerkanal sind unterschiedliche Angaben. Prüfen Sie Anschlussrichtung und Schaltplan der tatsächlichen Regler-/Empfängerkombination vor dem Einschalten.
Checkliste für Anschluss und Inbetriebnahme
Vor dem Einschalten
- Versorgungsanschlüsse und Polarität anhand des richtigen Schaltplans vergleichen.
- Phasen- und Rückmeldungsanschlüsse jedes Motors zuordnen.
- Empfängerbelegung auf Fahrantrieb und Zusatzfunktionen abstimmen.
- Kabelsatz mit Abstand zu Hitze, scharfen Kanten und beweglichen Teilen befestigen.
- Befestigung, Sitz der Steckverbinder und Schutzbauteile der Maschine prüfen.
Gesamtes System in Betrieb nehmen
- Die Inbetriebnahmeanleitung des gelieferten Reglers und der Maschine verwenden.
- Linken und rechten Fahrantrieb sowie Fahrtrichtung unter kontrollierten Bedingungen prüfen.
- Aktuatorbewegung, Motorstart/-stopp und Beleuchtungsfunktionen prüfen.
- Not-Aus und Verhalten bei Signalverlust gemäß den freigegebenen Systemanweisungen überprüfen.
- Unerwartete Bewegungen oder falsche Ausgänge vor dem Feldeinsatz stoppen und beheben.
Bei anderen Systemen dient dies als Vorbereitungsliste neben deren eigenen Verdrahtungs- und Inbetriebnahmeanweisungen. Sicherheitsfunktionen dürfen damit nicht umgangen und unbekannte elektrische Anschlüsse nicht angepasst werden.
Vor dem Teiletausch den richtigen Regler auswählen
Ist an einer vorhandenen Maschine eine Platine ausgefallen, klären Sie zuerst deren Steuerungsaufgabe. Der Austausch einer Hauptplatine und eine vollständige Umrüstung auf integrierte Steuerung sind unterschiedliche Arbeiten. Empfänger, weiterverwendete Treiber und Aktuator- oder Hydrauliksteuerung bestimmen den richtigen Austauschumfang.
Die Checkliste für den Austausch im Gesamtsystem nutzen, anschließend die technischen Daten der integrierten 110A- und 190A-Regler vergleichen.
Den Schweizer Ersatzteilfall zur Hauptplatine lesen als Beispiel dafür, wie vor der Bestellung die betroffene Funktion zurückverfolgt wird.
Fragen zur Installation
Ist der Funkempfänger integriert?
Nein. Der Empfänger bleibt extern; der Regler integriert Motortreiber, Signalumsetzung und Aktuatorsteuerung.
Kann ich Kabel allein nach ihrer Farbe anschließen?
Verwenden Sie bestätigte Anschlussrichtung, Funktion und Pinbelegung. Kabelfarben sind kein allgemeingültiger Verdrahtungsstandard.
Warum werden Fahrpositionen 1 und 3 mit den Kanälen 1 und 2 verbunden?
Die ersten Zahlen bezeichnen Positionen im gezeigten Kabelsatz, die anderen Empfängerkanäle. Sie beziehen sich auf unterschiedliche Teile der Verbindung.
Bleibt Position 8 immer ungenutzt?
Im gezeigten Aufbau ist sie ungenutzt. Eine andere abgestimmte Konfiguration kann die zusätzliche Aktuatorfunktion verwenden.
Welche PDF soll ich herunterladen?
Verwenden Sie das offizielle 110A- oder 190A-TDS der betreffenden Einheit. Produktseite und Support Downloads nutzen dieselben offiziellen Dateien.
Regler und Verdrahtung gemeinsam abstimmen
Senden Sie Motortypenschilder, Empfängermodell, Reglerfotos und Maschinenverdrahtung. MERI kann den Austauschumfang vor der Angebotserstellung prüfen.